Die Aquadry-Methode

Hier erfahren Sie alles über das Drymat-System  zum Trockenlegen Ihrer Wände

In der neuesten Fassung der für unser Trockenlegungsverfahren gültigen Norm 3355-2 von 03/2017 werden Anoden, welche Material-    anforderungen aus dem kathodischen Korrosionsschutz erfüllen, gefordert.

Die höchste Qualität in Bezug auf Langlebigkeit der Anoden ist im Brückenbau erforderlich. Hierbei verwendet man ausschließlich Titan mit entsprechenden Aktivierungsschichten aus Edelmetall. Wir verwenden daher für Anoden, Kathoden, sämtliche Schraubverbindungen sowie Kabel Titan mit einer Aktivierungsschicht bestehend aus Iridium oder Platin.

Aus der Literatur von Lida ist die Lebenserwartung der Anode bei einer Stromdichte von 110 mA/qm größer als 100 Jahre. Laut Norm 3355 ist die Stromdichte bei unserer Anwendung auf 5 – 8 mA / m begrenzt, die Lebensdauer also entsprechend hoch. Durch die Nutzung eines eingebauten Widerstandes kann eine optimale Stromabgabe sichergestellt werden. Dieser Widerstand verhindert größere Unterschiede in der Stromabgabe und ermöglicht eine höhere mittlere Stromdichte als bei großen Anoden ohne Vorwiderstand.

Aquadry-Methode
Aquadry-Methode

Mehrere Anoden können an einem einzigen Zuleitunsdraht angeschlossen werden, wodurch die Installationsarbeiten stark reduziert werden. Eine Titanschraube durchdringt die Isolierung und stellt so einfach und sicher die Verbindung her. Der Draht muss also nicht abisoliert werden, sondern lediglich in den Anodenkopf gelegt werden. Die Verschraubung erfolgt dabei definiert mit genau 1,2 NM mittels Drehmomentwerkzeug . Durch die Verwendung des Mikromesh ist der elektrische Leitwert zwischen der primären Anode und dem zertifizierten Mörtel stark verbessert.

Durch die Verwendung gleicher Materialen für Kabel, Schraubkontakte, Anoden und Kathoden sind zudem Spannungskorrosion, Bildung von Kupfersulfat sowie Ausfall der Anlage hierdurch defacto ausgeschlossen.

Aquadry-Methode